{"id":106,"date":"2024-04-14T10:17:08","date_gmt":"2024-04-14T08:17:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ecoenergy.at\/?p=106"},"modified":"2024-04-14T10:17:08","modified_gmt":"2024-04-14T08:17:08","slug":"mitmachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ecoenergy.at\/index.php\/2024\/04\/14\/mitmachen\/","title":{"rendered":"Mitmachen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Mitmach-Markt <\/strong><strong>&#8211; <\/strong><strong>g<\/strong><strong>emeinsam <\/strong><strong>h<\/strong><strong>andeln <\/strong><strong>j<\/strong><strong>etzt<\/strong><br><br>Vor dem Start geht es daran, dass die Initiatoren eine gemeinsame Vision entwickeln. Bei der MiMa in Klagenfurt waren es Selbstverantwortung, Mitbestimmung auf Augenh\u00f6he, nachhaltige und regenerative Handlungsweisen, Miteigent\u00fcmertum, die uns zu einem Begegnungsraum mit Warenhandelsbereich, Workshop-K\u00fcche, Cafehaus-Bereich und Seminarraum gef\u00fchrt haben. Optimal haben wir alle Aktivit\u00e4ten in einer soziokratischen Genossenschaft verpackt, um allen die M\u00f6glichkeit zu bieten, gemeinsam die aktuell beste L\u00f6sung zu finden. Bei uns gibt es jetzt auch einen Sprossen-Verarbeitungsraum und wir sind offen f\u00fcr weitere Kooperationen. Wir versuchen auch optimale Verpackungen je nach Anwendung zu finden und wenden regenerative Aspekte in der Wirtschaft und Nutzung von Ressourcen an.<br><br>Nach der Visionssuche im Ambiente eines Gartens mit Apfelb\u00e4umen, ging es daran Mitgr\u00fcnder zu finden. Es wurden Flyer gemacht und bei vielen Anl\u00e4ssen und Veranstaltungen verteilt. Weiters wurden regelm\u00e4\u00dfig Treffen organisiert, um den Menschen das Projekt und die Idee n\u00e4herzubringen. Gleichzeitig wurde eine entsprechende Immobilie gesucht, wo (fast) alle Ideen Platz hatten. Die Suche dauerte ca. ein Jahr mit 30 besichtigten Objekten, bis wir mit den Gr\u00fcndern die Genossenschaft bilden und den Raum beziehen konnten.<br><br>Im Handelsbereich ist unsere Vision, so gut wie m\u00f6glich bio (Demeter), regional, saisonal, fair, \u00f6kologisch, aber auch leistbar f\u00fcr alle zu sein. Unsere Waren kaufen wir selbstbestimmt bei Herstellern unserer Wahl, die diesen Kriterien entsprechen, ein. Fehlt ein Produkt, kann dies jeder Genossenschafter auf unserer Wunschliste eintragen und nach Kl\u00e4rung der Abnahmemenge wird entweder \u00fcber einen regionalen Hersteller oder dem Bio-Gro\u00dfhandel die Ware bezogen. Die Idee war es, \u00fcber einen Bauernladen hinauszugehen und alle Produkte des t\u00e4glichen\/w\u00f6chentlichen Bedarfs anzubieten, damit die Einkaufswege f\u00fcr die Genossenschafter minimiert werden. Wir beziehen auch Zitrusfr\u00fcchte aus Sizilien von einer b\u00e4uerlichen Vereinigung, Bio Rot Wein aus Slowenien und WC-Papier einer sozialen GmbH u.v.m.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Produktbereich wollen wir auf Reparierbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Teilen achten. Weiters machen wir Bewu\u00dftseinsbildung, um f\u00fcr fehlende lokale Produkte durch Herstellungs-Workshops wieder lokale Produzenten zu finden.<br><br>Da wir nicht gewinnorientiert sind, keine Angestellten haben und die Genossenschafter eine gewisse Zeit mithelfen d\u00fcrfen, k\u00f6nnen wir &#8211; je mehr Genossenschafter einkaufen &#8211; auch den Aufschlag auf die Waren reduzieren. Wichtig dabei ist es gen\u00fcgend Konsumenten zu finden, die mitgr\u00fcnden und die Philosophie mittragen. Unsere weiteren Standbeine zur Finanzierung der Miete und Betriebskosten sind:<\/p>\n\n\n\n<p>Raumvermietung, Vortr\u00e4ge, Workshops, Mittagsessen als Workshop mit Produkten, die vor dem Wegwerfen bewahrt wurden und daraus generierte Wertsch\u00e4tzungsbeitr\u00e4ge.<br><br>Entscheidungen in den Arbeitskreisen (Facility, Warenwirtschaft, Produktion, Vision und Koordinationskreis) werden im Konsent getroffen. In den Kreisen sind Mitglieder je nach ihren Kompetenzen, ihren W\u00fcnschen und ihrem K\u00f6nnen aktiv.<br><br>Wir stellen unsere Erfahrung, Dokumente, auch unsere Software und unser Wissen \u00fcber Hardware (POS, Registrierkassa, Scanner, Waage, usw.) anderen gerne zur Verf\u00fcgung. Diese k\u00f6nnen ihren Bed\u00fcrfnissen entsprechend angepasst und verbessert werden. F\u00fcr den Betrieb und die Nutzung der Server Hardware und bisherigen Entwicklung gibt es gemeinsam definierte Wertsch\u00e4tzungsbeitr\u00e4ge je nach lokaler M\u00f6glichkeit (&#8222;sozial gestaffelt&#8220;). Das Warenwirtschaftssystem kann von kleinen bis sehr gro\u00dfen Warensortimenten genutzt werden und bietet auch automatische Abrechnungsm\u00f6glichkeiten mit Produzenten.<br><br>Alle unsere Einrichtungen sind f\u00fcr Genossenschafter 24\/7\/365 Tage ge\u00f6ffnet, G\u00e4ste k\u00f6nnen zu den \u00d6ffnungszeiten in der MiMa Klagenfurt Montag und Freitag ab 12:00 Uhr einkaufen und auch essen kommen.<br><br>Die MiMa-Genossenschaft kann \u00f6sterreichweit genutzt werden, lokale Initiativen k\u00f6nnen auch kostensparend (ca. \u20ac 4000-5000 im Jahr Kosten einer Genossenschaft) beitreten und ihre eigene soziokratische MiMa gr\u00fcnden und umsetzen.<br><br>Weitere Infos:<br><a href=\"https:\/\/www.mimamarkt.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.mimamarkt.at\/<\/a><br><a href=\"mailto:hallo@mimamarkt.at\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hallo@mimamarkt.at<\/a><br>DI Oliver H\u00f6nigsberger, 0664\/2137602<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitmach-Markt &#8211; gemeinsam handeln jetzt Vor dem Start geht es daran, dass die Initiatoren eine gemeinsame Vision entwickeln. 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